Dienstag, Mai 26, 2015

Kleinvieh macht auch... Freude

Die Liste der Erledigungen wird wieder kleiner

Auch kleine Sachen machen manchmal ein ungutes Gefühl. Wenn sie unerledigt sind. Auf der sogenannten To-Do-Liste stehen. 
Ja. Ein offener Ordner auf der "Gehirnfestplatte" ist das.
Es ist schon so, eine große Sache, na, die aufzuschieben, das rechtfertigt sich schnell. Doch die kleinen?
"Haste heute wiiiiieder nicht geschafft, gemacht, dabei braucht es doch nur ein paar Minuten", mosert es da schnell mal in mir.

Doch der König, er hatte plötzlich Zeit!
Zunächst hatten wir uns nämlich aufgerafft, uns zwei Tage Zeit für etwas ganz anderes zu nehmen. 
Für etwas nicht so Nettes. Dachten wir noch, wir hätten eine Monsteraufgabe an Pflichterfüllung vor uns, da die Elektrik der Wohnung teilweise ausgefallen war (Altbau...).
Wand aufpockeln, Riiiesenziegelstaub-Sauerei, alles neu verlegen (KOSTEN!), ect.

Hach, doch wie schön, stellt Euch vor, dazu kam es gar nicht!!!
Es war nur eine Sicherung gewesen, die zwar artig rausgehüpft war, wie sich das gehört, doch noch aussah wie drin, da das Zeige-Nupsi, das nach unten fällt, wie von Geisterhand einfach noch oben geblieben war!
Passiert vielleicht in Millionen Fällen einmal!
Soweit zur Zufallsverteilung...

Als ich nun wild entschlossen alles durchprobierte, um den Strom in den beiden Zimmern abzuschalten, und mit dem Finger leicht dran kam, da fiel es ohne jeglichen Widerstand herunter!
Das kleine Biest!
Und es zeigte somit... Es war die ganze Zeit herausgesprungen gewesen!!
Ich musste nur diese eine Sicherung wieder reindrücken, und schon war alles wieder gut!
Der König war ohne Ende erleichtert - solche Arbeiten hasst er nämlich.

Doch so? Hochmotiviert? Na, da galt es! Ab an die LISTE der Unerledigten mit uns beiden!

Und so ist dies hier endlich endlich endlich geschehen:

Schublade:
Auf dem letzten Lehmweg-Flohmarkt hatten wir für nur 8,-- Euronen eine zauberhafte und grundsolide Schublade ersteigert. 
Mit Schwalbenschwanz-Verfugung. YESS!
Wir mussten nur den Griff der Vorderseite abmachen und an der SEITE anbringen, da die Lade nur so hineinpasste. Die Maße so herum waren einfach perfekt.
Ein wenig streichen, schleifen, saubermachen, fertig.
Endlich nicht mehr nur ein Karton für das Hoppelfutter :), nein, eine edle Schublade für unseren Schloss-Schrank. So ist das fein und geziemlich, jaja.

Und ich freu mir einen WOLF dran! Ja, an solch Nützlichem freue ich mich wirklich dumm und dusselig!



Dann dieser SCHALTER! 
Jeden Tag ein Ärgernis, buäää. Ein typisches Weg-Retuschier-Teil... 
Eben ein fetter Plastikschalter. Hier hatte ich es mal nicht retuschiert - links im Bild, seht Ihr? 
Und das zu einem solchen Wandleuchter...



Doch nun! Ahhhhhhh! Ich freu mich soooo! Ein Schatz mehr im Haus! 
Ein Schmuckstück!
Ist der süüüüüüß!

Erst mal eingebaut, dann verputzt...


Tataaaa!!! So ein kleiner!


Und schließlich! 
Princess greeneyes Hilfsfundus für bedürftige Méas in Not machte es möglich:
Ich habe endlich einen FERTIGEN Leuchter im Bad!
DANKE Jacqui!

Hatte der König nämlich nach der Idee von Jacqui an deren Leuchter Traumhalterungen angebracht, ...

Bild: Princess Greeneye

... musste ich mich hier mit Gestümpere abfinden.
Kerzen, die nur auf Wachshaufen hielten - und das im Königreich!




Also wirklich - und dann fällt schon manchmal etwas in das königliche Badewasser... Weil´s dann doch nicht so optimal hält.


Nein, das wackelige Generve wurde nun nicht mehr geduldet.
Und es war auch eine vortreffliche Lösung in Sicht, jaja, denn die grünäugige Prinzessin hatte tatsächlich noch fünfe dieser feinen Kerlchen und sandte sie mir sogleich zu! 
Die durfte ich haben :)))! Jupiduuu...
Jahaaa, da kann ich mich auch dolle freuen - denn sowas sind die wahren SCHÄTZE!!!
Es konnte losgehen!


Erst einmal hieß es abtrennen und weiten...


Der untere Durchmesser passte perfekt in die Glasschale :))
So eine schöne Rosen-Halterung!


Wir haben den ganz fest geschraubt, damit man auch richtig dran herumnötteln kann, wenn man neue Kerzen anbringt.



Da mosert se nun nicht mehr, die Méa, da straaaaahlt sie!
Und der Leuchter auch!
Und der König auch, hihi.


GUCKT DOCH MAL, ist das schön???
Ja, nach all den Jahren ist er fertig. ENDLICH.


Und nun hängt er wieder in seinem Bad.


Nur dass er jetzt eben die wunderschönen Halterungen hat. Er sieht dadurch eleganter aus, da optisch länger als hier, noch ohne die Halterungen:


Kennt Ihr noch das Vorher dieses Leuchters? Hihi, das da unten war der mal!!
Bevor ich ihn umarbeitete...
  

Hab ich Euch schon gezeigt, aber ist immer wieder gut :))

Ja, all das ist für mich auch Aufräumen und Ausmisten. Der speziellen Art.

So, ein wenig Zeit aber ist noch - und die Beine der Chaise-Longue, die sind sowas von HUNDSSCHIEF... 
Wollten wir auch schon seit hundert Jahren gemacht haben...

Bis denne, wir legen los,
viiiel Energie Euch allen, Ihr Lieben,

Eure Méa, königliche Vollstreckerin

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Sonntag, Mai 24, 2015

Méas Welt wünscht...

Euch allen frisch aus dem Atelier von Herzen ein frohes Pfingstfest - Pessach - oder wie Ihr diesen Tag auch immer feiert!



Feste zu Pfingsten und im Mai gab es natürlich schon in vorchristlicher Zeit.
Sie hießen allerdings anders und zeugten von der engen Verbundenheit der Menschen zur Natur. Kein Wunder, denn nun war alles in voller Fahrt, es spross nur so!
Die Fruchtbarkeit wurde beschworen, der Maibaum und das Ringlein, n´est-ce pas? Hahaha, DA muss man kein Psychologe sein ;)
Ja, das sollte genau dies symbolisieren. Na, da hat es so manches Dorf auch ein wenig übertrieben - wessen Phallussymbol war da grööößer? Typisch...

Jaja, da freut sich der Pan, nüchwahr?
Denn da kommt´s her, und die Bänder, die wehten unter hochgezwirbelten Ästen.
Oh, dies kommt aus uralten Zeiten, als die Ladies sich noch ihren Gehörnten für jeweils ein Mondenjahr aussuchten. DAS waren noch Zeiten ;))
Und nein, ach Du liebes Bisschen, das hat NIX mit Satan zu tun, den gab´s da ja noch gar nicht, der wurde erst später ein armer Sündenbock und in die Besetzerliste eingetragen, oiii.

Aber im Ernst, die archaischen Bräuche, meine Güte, die waren schon unglaublich! 
So viel Kunst und Ideen, die andere nur klauten! 
Und alles im Einklang mit Mama Erde.
Was das alles für die Menschen damals bedeutet haben musste, das können heute wohl nur noch einige nachvollziehen - in unseren Breiten. 
Das Schwere war vorbei, das Leben, so mühsam und bedrohlich, nun so voller Hoffnung und Fröhlichkeit.


Tja, daaa ist dann aber doch ein wenig was durcheinander geraten... Sind ja auch noch klein, die Purzelchen...


Königs haben dies übrigens nicht nötig ;)) Wir ergehen uns in hemmungslosem Understatement ;)
Wollte noch weiße Bändchen dranmachen, doch nun ist der Mai vorbei und... die Méa hatte es ganz vergessen... Höm.



Tanzen tue ich natürlich auch! MUSS! Sonst werde ich am Ende noch zu artig!
Ja, die Mai-Riten haben es in sich, wie auch eben der Wechsel in den Juni.
Denn nun ist er da, der Junimond der langen Tage, und die sollten wir nutzen!

Hinzu kamen inständige Bitten an die Wachstumsgeister (heute eben Wachstumsenergie - sich Geistlein vorzustellen, finde ich aber viel schöner!).
Diese Beschwörungen ertönten überall, doch auf den Feldern alles gut und reichlich gedeihen zu lassen.
Ich beschwöre mangels Feld eben meine Wachstumsenergien (jahaaa, ich weiß, bin nu nicht so groß und wachse auch bestimmt nicht mehr, ich meine doch innerlich...) und dass der Tisch bei Königs voll sein wird.



Was ich besonders interessant finde, es gab Brunnenfeste. Hat sowas vom Froschkönig... Den gab es damals aber auch noch nicht.
Alle meinten zu spüren, dass es wahr ist, wovon man damals fest überzeugt war - die Überzeugung, alles Nass sei in diesen Tagen von magischer Energie erfüllt.
Ist das nicht SCHÖN???
So hatte man sich auch gerne mal gegenseitig mit ein wenig "Nass" bespritzt.
Ich lief in Kindertagen immer gerne in der Früh über den "besonderen" Tau.

Das Häuschen oder die Kate der germanischen Vorfahren aber, sie wurden mit den frischen, jungen Birkenreisern und Blüten geschmückt, selbst die Tiere. Hirten feierten ihre Feste.
Der Pfingstochse und noch so einiges, was mit Birkenstecken veranstaltet wird, die erzählen heute noch davon.
Das Schmücken sollte Schutz vor Unbill des nun beinahe voll erblühten Jahres bewirken.

In unserer Welt wandern nun hierzu die Eier, die ich hier überall verteilt habe, zurück in die Frühlings-Kiste auf den Dachboden. Kann ja auch keiner mehr sehen.



Die Nester dürfen jedoch noch bleiben, bevor ich sie für dieses Jahr abtrenne - doch nun eben mit anderer Füllung ;))
Auslaufsichere Röhrchen machen es möglich und gibt es für ein paar Cent im Blumenhandel.



Ja, jetzt gilt es. Nun hat das Jahr Schubkraft! Ich nutze sie mit aller Kraft, die mir geschenkt wird.





Im Atelier tut sich so viel im Moment...



Die 
Kerlchen hier werden bald alle auf Reisen gehen.
Ich kann sie loslassen, wenn ein Mensch Symbole sucht, um sich zu erfreuen und zu erinnern. 
Dass er leben wollte.
Ein Mensch, der ein wenig Magie in sein Leben lassen will und etwas Verwunschenes sucht.

Ja, emsig wird gewerkelt und der nächste Schwingenspiegel ist in Auftrag gegeben für ein ganz zauberhaftes Ereignis 
(stooooooolze Méa).
Auch das Sommerprojekt ist bereits im Kleinen angedacht, die ersten Handgriffe bereits getätigt...
Und so darf alles nun wachsen.

Feiert schön!
Eure Méa, die mit dem Mond tanzt

Am 2. Juni ist bereits der sechste Vollmond des Jahres, ist das zu glauben?

Falls ihr nähere Fragen zu meinen Skulpturen, Schwingen und den geflügelten antiken Spiegeln habt:

Kontaktiert mich gerne unter le.roi-strauss@web.de

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Donnerstag, Mai 21, 2015

Méa mausert sich

Méa in der Mauser und die Bougainvillea-Lady


Dies hatte ich vor Jahren in einer italienischen Zeitschrift gesehen - 
und es hat bei mir eine völlige Veränderung ausgelöst, die noch immer anhält.
Meine Bougainvillea-Lady nenne ich sie.
Und sie, wie auch Urlaube, die ich in anderen Ländern machte, zeigte mir,
man kann auch anders leben...
So viel besser, als wir es meist tun...
 Natürlicher und einfacher.
Ist natürlich leicht in solch einem Klima und solch einem Gebäude...


Liebe Amy, Du siehst, so weit weg von Dir bin ich gar nicht :))

Es ist schon seltsam. Je älter ich werde, desto mehr möchte ich in einer entlasteten Umgebung LEBEN. 
Vielleicht einfach einen besseren Überblick über das Wesentliche haben. 
Vielleicht aber nur noch das an mich heranlassen, auf dem ein ganz besonderer Zauber liegt. 

Ladies horten ja schon mal ganz gern. Oii, hab ich auch - war Hortereimeisterin, oh ja! 
Shoppen war damals gar kein Schimpfwort, nein, das war mal... Belohnung. 
Ja. Tatsächlich.
Doch das Gefühl danach schwand schnell und wich einem öden Nachgeschmack.
Oder der Gier nach mehr.



ENTZUG droht!

Wir haben uns früher immer belohnt. Alle Viertel-Jahre sind wir in bestimmte Geschäfte gegangen und haben uns was "gegönnt".
Muss man/frau sich echt eigenschämen...
Und heute? Es ist alles auf dem FLOHMARKT gelandet!
Tatsächlich.
Gut so, denn für manche sind die Teile genau das, was sie in diesem, ihren Lebensabschnitt brauchten und suchten.
Für uns längst nicht mehr.
So macht es ihnen eine Freude.

Heißt nicht, dass nix im Königreich dazukommt, oh, hier ist beileibe kein Stillstand - mitnichten.
Doch anders.
Auf dem Flohmarkt schlage ich nämlich dafür zu - Leinen wird hier im Königreich immer gebraucht und verschlissen. 
Wunderschöne große, ovale und ein wenig leprafleckige Spiegel für meine Schwingenspiegel (Achtung, hier platze ich ja immer vor Stolz, hihi) suche ich immer. 
Alte Strassnavettes für die Kronen und Feenkelche ebenso... 
Eine große antike Cloche mit Pinnökel oben suche ich auch noch...
Und natürlich gucke ich nach Verbesserung - 
doch wenn ein Teil kommt, gehen ZWEI!
Aber sowas von!


Ja, es ist so. Ich enthorte seit Jahren. 
Selbst der König (früher ein ganz schlimmer Horter, über Jahre der reinste Klammeraffe) ist davon angesteckt.
Jedes Teil wird hier nun einmal im Jahr MISSTRAUISCH beäugt.
Wir haben somit auch einmal wieder einen 3m-Stand gemietet, auf dem Flohmarkt hier um die Ecke. Viel Kinderkram, aber tatsächlich auch immer noch etwas aus Altlasten. Staunen wir immer selbst, dass doch noch was gehen kann.

Das ganze Zeug, ahhh es muss weg!
Das eine übertrumpft das andere, lenkt vom anderen ab... Hilfe.
Zu viiiel...

Das wolltest Du MAL lesen, das MAL herrichten, dies MAL benutzen??? 
Haste aber all die Zeit nicht! 
Ist es denn noch die Zeit? Nicht schon LÄNGST eine andere?
Nein, ich "häute" mich gerne wie eine Schlange. Werfe Ballast ab. 
Ich hänge an ganz wenigem.
Ich durchschreite in meinem Leben nun ganz andere Räume.
So ich kann und die Kraft in mir es zulässt.
Manchmal auch gar nicht, in Zeiten, in denen ich sooo klein mit Hut bin.
Aber dann, ja, dann wieder.  Dann breche ich auf zu neuen Ufern.

Manche begreifen es sicherlich früher, wo ihre Reise hingehen soll.
Ich ein wenig später - offensichtlich. Höm.
Nun, da die Kinder "groß" werden und ein wenig selbständiger, weitet sich das Sichtfeld.

Und es wird nur noch um uns sein, was genau mit diesem uns so eigenen Weg zu tun hat. Das haben wir beschlossen.
Mit unserer Kunst und der Natur, 
mit lieben Freunden und viel Freude.



〰 Magische Zweige


Dies hier nun darf immer um uns sein. 
Mit uns leben. 
Solch Sporadisches, in das wir unsere kleinen Kerlchen einbauen - 
wie zur Zeit ein Kronenbaum!
Guuuckt doch mal, wir dachten uns, die kleine ist die Knospe, die große eine voll erblühte Krone! 
Haben wir nen Hackenschuss? Jahaaa, aber SOLCH einen schönen Hackenschuss, hahaha!
Also, wir finden das Bäumlein einfach KLASSE, das hier so hervorwuchs!



Ja, aus dem Entrümpeln erwachsen neue Ideen, wie das Bäumlein aus dem Kamin.

In meinem Jahr der Schwingen passt dies - wie war das mit der MAUSER??
Und so behalten wir an Antikem auch nur noch die absoluten "Rosinen", die "Edelteilchen".
Die sind dann wahre KRAFT-TANKSTELLEN für uns.
Diese Rosinen sind meistens auch gar nicht teuer gewesen - und eben meist "nur" ein Stück Natur.

Überhaupt "Rosinen". Warum mag ich alte (oder "gealterte", hihi) Kronleuchter denn so sehr? 
Warum ist Antikes mit solch einem Zauber belegt?
Na, weil da der größte Künstler der Welt am Werk war!
Die Zeit, um diese glorreiche Künstlerin hier mal beim Namen zu nennen.
Mit dem Patina-Pinsel aus der Ewigkeit, jaja, deshalb liiiiebe ich "Vintage". 
Da liegt Zauber drauf!
(Ok, was sie mit meinem Gesicht machte, war nicht so gelungen, die Patina, aber ich bin vielleicht auch nur eine Banause)

Und dieses seltsame In-Wort "Vintage" trägt für mich so viel in sich. 
Vor allem die Natürlichkeit durch Nicht-Perfekt-Sein und Drama, was ja nichts anderes bedeutet, als tiefste Gefühle zu bewirken, einen sozusagen emotional ordentlich zu packen.
Es kommt aus einer anderen Welt, einer anderen Zeit und:
Es ist so herrlich einzigartig!
So individuell passt sich doch nur dies an uns an, was meint Ihr?
Keine Norm, die wir uns wie ein Korsett anlegen (lassen).

Patina...


Ups, aber diese beiden Patinae, die hab ich ja selbst gemacht... höm...
Na, aber Ihr wisst ja, was ich meine...

Und ich finde ja, Schönes KANN zwar viel kosten, und bei einem edlen alten Teil sollte man auch mal die Bäckchen zusammenkneifen und ordentlich ´was löhnen, auch wenn es nicht (eigentlich nie) "drin" ist. 
Ja, so ein Rosinchen KANN teuer sein -
muss es aber nicht.

Wie auch hier. Der Zweig mit meinen Nestern. Falls Ihr nochmals sehen wollt, wie ich sie fröhlich webte, ich seltsamer Vogel, könnt Ihr hier klicken. 
Dieser Zweig ist uns als ein Stück Natur mit ein wenig kleinem Zauberwirken unsererseits so lieb und teuer geworden - er darf bleiben. 
Wie lange, wissen wir nicht, aber doch einige Zeit! Vielleicht für immer, wer weiß das schon im Königreich?

Noch ist es Frühling, noch dürfen die Eier im Nest verbleiben, jaja, doch dann kommen Blüten hinein 
(Kann man ja wunderbar kleine Orchideenväschen drinne verstecken, so bleiben die Blüten lange frisch, nüchwahr??)



Neben dem königlichen Hutständer für meine Liberté-Krone macht sich der Zweig so schön. 
Als wüchse er zum Licht hin, meinte der König :) Ja, da hat er ein Auge für, das ist wundervoll.

Und der Zweig ist mal eben so hingestellt. Mehr muss doch erst mal gar nicht. Die Wirkung tut soooo gut.
Ahhh, es wird zunehmend natürlich und verwunschen, unser Lebensraum :)
Hier tanzt es sich dann auch umso besser.


Und es ist uns genau so ein "AHHHH!" und ein Wunderding wie ein teurer Kronleuchter.
Nicht einen Deut weniger.
Ein wertvoller SCHATZ!


Wie dieser Runkelzweig hier unten, der, einst nur weggeräumt, bleiben durfte, da er aus dem Schrank erst das macht, was er sein sollte. 
Er wirkt durch dieses kleine Wurzelzweiglein wie organisch.
Ein ganz kleiner Zauber, aber nicht weniger verwunschen.


Atmosphäre, die ich mag... 
Jaja, das erfüllt mein Leben mit Reichtum, da mir hierdurch so viele Ideen kommen...
Zum Beispiel, die, nächsten Herbst mit dem anderen großen Magnolienzweig, der noch draußen den Balkon schmückt, einen Baum aus diesem Zweig hier zu machen!
Verbunden mit Draht und Pappmaché, und so patiniert, dass man an den Übergangsstellen gar nicht merkt, dass der Zweig nicht von vorneherein so gewachsen gewesen ist!

Uii, jaaaaaaaaaahhh, und... und jedes Jahr, wenn die Magnolien dann abgeblüht sind, hoiiiiii, dann wächst das Bäumchen wieder ein Stück, bis in dieser Ecke ein richtiger Baum gewachsen ist!
Ich werde das dann so aussehen lassen, als sei er aus der Wand gewachsen!
IST DAS SCHÖN????
IST DAS SCHÖÖÖÖÖN?????
DAS wird vielleicht ein Spaß!

Und wer weiß? Vielleicht bekommt dieser Baum, der hier dann wächst, zu Weihnachten silberne Blätter? Oder so weiß-patiniert-silbrig-verwunschen? 
Ja, sie sprießen dann hin zur kleinen Krone der Freiheit? 
Und im Frühling wirft er sie dann ab und sie liegen herum, bevor noch ein Nest hinzukommt, in dem dann wieder Eier liegen, nicht wahr??

Na, DAS sind doch mal Traditionen im Königreich ;))
Wie findet Ihr das??
Oh, da freue ich mich schon ganz dolle drauf!

Und nein, so ordentlich und freigeräumt ist es nicht immer - denn am Boden neben dem Sofa, halb versteckt, liegen am Abend und in Früh die Balkonauflagen - ein kleiner Turm aus Leinen.
Doch gerade sind sie "outdoors" ;)

Unser kleiner Hobbit liebt solches ebenso wie wir, er fühlt sich katerwohl. 
Unter einem Baum wird es sich dann ganz anders sitzen als unter ´nem schnöden Zweig, jaja...


Nicht, dass er nicht schon einen Baum hätte, n´est-ce pas?



Ach, und ich freue mich täglich auch so sehr über meine Seife. 



Nix mit drölfzigtausend Tuben für 4 Königs und Plastiktiegelchen und Fläschlis, ganz bestimmten Pflegeserien und und und... NÖ! 
Nur das. Das Beste. Der reine Stoff. 
Ein wenig Kokosöl, Sheabutter, Jojobaöl dazu... Basta.
Ah ja, im weißen Keramikfläschchen ist Neemwasser. Aber das war´s nu wirklich :)



Hier wird nur Seife gehortet - hinter den Shutters...


Dafür lieber mal ein ätherisches Duftöl leisten und in die Duftlampe.
Ja, das ist wie ein Symbol. 
Man genießt den ätherischen Schatz, doch dann isser weg. 
Jahaaaa!!! Muss man/frau erst mal aushalten, nicht? 
Es ist WEG! Kein FESTHALTEN,  kein HABEN, nein, nur im Augenblick FÜHLEN, SEIN, LEBEN. 
Und herrliche Ideen haben, weil man auch irgendwie sich selbst ausmistet.

Kein Ballast hier! Nur Wohlfühlen, sich FREI fühlen.
Klappt nicht immer - aber immer öfter :)


Warum aber halten wir Zeugs überhaupt fest? 
Und wenn uns was geschieht, was machen andere damit? 
Wenn sie UNSEREN Haushalt auflösen müssen?
Werden sie die Augen verdrehen und seufzen "Oh, Mann, NOCH mehr Kram...?"

Es wird oft als Sicherheit gefühlt, dieses Festhalten, meint Ihr nicht?
Doch so ein Flohmarktstand zeigte uns oft... manches wollen manche nicht mal geschenkt. 
Denkt man immer Wunder wer weiß, was man doch hat...
Im Notfall ist gar nüscht sicher. 
Gar nichts. 
Nüja, gut, vielleicht ein Golbarren, hihi.
Deshalb liebe ich Sachen aus gutem Holz so sehr. Wird es nicht mehr gebraucht, wird es abgebaut und umgestaltet. Yess.

Und irgendwie hat man ja auch VERANTWORTUNG dafür, für all dies - 
und das möchte ich nicht. 
Lieber im Leben Verantwortung tragen - 
aber nicht für DINGE, die ich einfach nur kaufe und anhäufe.

Und Zweiglein sind da absolut unproblematisch, die kann man zur Not ja wohl auch verschüren, hihi.
Wie? Was sagt Ihr?
Nööö, ich sage es Euch, der kleine Kronenbaum wird noch weltberühmt. Bestimmt!
In... meiner Welt auf jeden Fall.
Naja... zumindest in einem Shooting wird er sein...
Lacht nicht! ;))
Wer weiß, was hier mal noch so wächst und sich mausert...


Ich hoffe, Ihr haltet mich nun nicht für allzu schrullig. 
Doch ich denke, vielen ergeht es so, dass sie sich so gebunden fühlen.
Nene, wir passen mal schön auf auf uns, dass nichts die Krakenarme nach uns ausstreckt.


Ich wünsche es Euch federleicht,
das Leben ist oft schwer genug.

Alles alles Liebe, 
Eure Méa, 
die königlich ver-Zweig-te Ausmisterin


Source unknown, it was an an italian magazine, years ago...


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Sonntag, Mai 17, 2015

Die Buchbearbeitung - Siècle des lumières

Der Literat

Ihr Lieben, so einige haben mir nach dem letzten Rabenpost gemailt und wollten genau wissen, wie bitte der Vogel, um den es da ging, nun auf dem Buch hält, ohne umzukippen.
Nun, das will ich gerne erklären und vielleicht mögt Ihr Euch ja auch ansehen,
wie dieses Buch, auf/in dem er nun platziert ist, "entstand".



Vor geraumer Zeit fand ich diese Anleitung hier im Netz, und dies ließ mich völlig jubilieren:
Dieses erste Bild dort, Ihr Lieben, das ist das göttliche
NACHHER!!!

Vorher gab es so einige Arbeitsschritte, die dort erklärt werden...


 Und so versuchte ich, es ebenso zu machen. Auf dem Buchrücken allerdings.

Wozu nun aber dieses Buch?
Nun, mein Rabe stand zuvor auf dem Sockel einer Baumscheibe wie in einem Naturkundemuseum.
Das jedoch passte so überhaupt nicht auf den Sekretär, auf den der Schöne sollte.
Denn wo sollte bitte ´ne Baumscheibe dort herkommen?
Aus dem Schrank gewachsen war die sicher nicht.
Ne, das hatte kein Alibi, keine Geschichte.
Zumindest keine naheliegende - nicht dass mir da nicht gerade eine dazu einfiele, hihi...
Da half auch nicht, dass ich den Rand gestrichen hatte, da ich Braun nicht so sonderlich mag.

Doch ein Buch, das hätte dort liegen können. Findet Ihr nicht?
Ja, ein ganz bestimmtes, besonderes, das frau mal eben dort oben hingelegt hätte, der Inhalt nicht für jeden Sterblichen gedacht -
und der Rabe könnte zum Fenster hereingeflogen sein, um sich genau auf eben dieses Buch zu setzen. Das war der Gedanke dahinter.

Also, Baumscheibe weg, Buch her.


Unser Rabe, unser Symbol, musste zu wahren Ehren kommen!
Ja, da musste noch etwas getan werden.
Die Idee mit dem Buch, die war eine würdige.

Ein alter Wälzer musste es sein.
Ordentlich schwer, dass uns der Rabe nicht vornüber auf seinen Schnabel fiele.


Flugs mal eben ein Trödelteil geschossen, das schon völlig dahin war, sonst wäre dies ja Frevel.
So, nun konnte es losgehen.



Zuerst einmal musste DER TITEL gefunden werden -
meine spontane Idee war "WISDOM",
doch dem König war das viel zu platt.
Gut, dachte ich nach kurzem Schmollen, dann anders. Mal sehen:

Es ging uns ja um´s Erkennen.
Um doofen Aberglauben (nach dem Motto, uiiii, ich hab´ Poe gelesen, und nu fürchte ich mich so!!! Das Duuuunkel kommt!)
und um Verdrängung (liebe doch meinen C.G. Jung und meinen Siegmund Freud so, nüchwahr?).

Ja, dies alles ins Licht zu zerren, das ist es doch, 
alles, was uns behindert!
Was für ein Credo.

Und es ging hier auch um all die Heuchelei.
Gerade dieser entbrannte Shitstorm um Tierpräparate bei gleichzeitiger Gleichgültigkeit den Tieren gegenüber, die in den Kühltheken der großen Ketten landen.
Ach, und um so viel mehr. Nicht zuletzt um Glaubenskriege dieser und damaliger Zeiten
- wie dumm.
Jeder schreit, sein Buch hätte Recht und schändet dabei die Erde und seine Menschengeschwister anderen Glaubens.

Oh, ein Licht in all der Dunkelheit tut Not
via

Einen weises Buch sollte aufklären, ja.
In einer echten Zeit der Aufklärung, die seit 1900 bereits an althergebrachten Tabus rüttelte.
Aber ebenso an den neuen rütteln sollte, immerfort
(Stichwort Großkonzerne und Supermärkte... Unser Konsum...)


Was die pathetische Méa damit sagen will:
AUFKLÄRUNG war das Wort, das Königs gesucht hatten!
Die Zeit der Aufklärung.
Ja, wir waren uns einig.
Doch... auf Deutsch klingt das nach dem, was uns in der Schule kichern ließ, n´est-ce pas?
Oiiiiiiiiiiiiiiii.
Geht also nicht - sieht auch nicht hübsch aus, dies Wort, geschrieben...

Was aber dann?
Na, dann eben literarisch? Und auf Franzöööösisch.

La Siècle des Lumières
Ohhhhhh... jaaaa....

Klingt auch so schön geheimnisvoll, findet Ihr nicht? Nach Geheimbund.
Ja, das war es, das HAT was. Magisch...
Der Titel also war gefunden, die Schrift hierzu auch.


Ich mache immer gerne den ersten Buchstaben der Hauptwörter um einige Schritte größer.
Die Schrift dient hier nur der Orientierung, ich mache dann immer etwas eigenes draus.


Na, das ist doch schon mal schön. Die Accents graves musste ich halt nachträglich anbringen.

Nun die Anprobe :) Passt.
Oh ja, das wird fein.
Mit einem Skalpellmesser ritzte ich dann die Konturen der Schrift nach, also den Rand außen um die Lettern herum.
Soweit, so gut.



Hierbei jedoch musste ich leider Bedauerliches feststellen.
Mein Buch-Alterchen war tatsächlich sehr sehr alt.
Zu alt.
Das brüchige Material hatte mit Leder leider nichts mehr gemein.
So wie in der Gebrauchsanweisung ging es (wie es meist so ist) nicht.

Also ritzte ich resignierend die Schrift mit den Skalpell regelrecht ein. Was blieb mir anderes übrig?
Ach, es war, wie in Staub zu ritzen,
und es dauerte eine Ewigkeit bei kleinem Erfolg.
Also, nehmt nicht zu alte Bücher, damit es Euch nicht auch so ergeht...


Aber ich gab nicht auf. Ich dunkelte das Geritze.

Dann strich ich mit heller Farbe drüber...


Anschließend "grub" ich das Dunkle fein säuberlich wieder aus - was in den brüchigen "Tälern" nicht so leicht war und leider ob der Not ziemlich gehunzt...


Sei´s drum, so sah es doch ganz annehmbar aus.
Unverdrossen schnappte ich mir ein Teelicht und berieb das Buch ganz zart und vorsichtig, bis alles letztlich mit einer hauchfeinen Wachsschicht überzogen war.
Dabei darf man aber nur gaaanz wenig nehmen, sonst hat es im Griff etwas von einer Speckschwarte!

Nun nochmals mit einem bisschen grau-braun-beigen Palettenschmutz darüber.
Seht einmal im obigen Bild -  bei dem untersten Abschnitt des Buchrückens habe ich das bereits gemacht.
Das zieht durch die Wachsschicht und gibt unglaubliche Effekte.
Habe die Oberfläche ja auch nicht edel einheitlich bewachst, also nicht so richtig versiegelt.


Und nun noch passend zum Titel (Lumières, nüchwahr?) unten einen kleinen Strass-Stein hineingearbeitet.
Ahhhh... oui, ein wenig Spaß soll sein. Das blitzt dann hin und wieder auf, wenn man vorbeigeht...



Jetzt endlich kam der Protagonist ins Spiel.
Und hier erwies sich der König als wahrer Detektiv.
Ja, er war voll und ganz dabei, weigerte sich im Eifer gar, die Baumscheibe im (eh zu kleinen) Buch zu versenken oder zu tricksen, nein, er wollte wie ein Profi hier herangehen.

Ja, er erwies sich in seinem Engagement als wahrer König!
Er nahm nämlich an, dass sich durch die hohlen Bein-Knöchelchen Draht zog, der senkrecht nach unten in der Baumscheibe verankert war.
Denn es war nix von Leimspuren zu sehen, und der Rabe stand trotzdem bombenfest!
Das war einst richtig gut gearbeitet worden von dem Präparator.
Und dem wollte der König in nichts nachstehen.
Wenn wir dies auch als ziemlich makaber empfanden, eine gewisse Faszination hatte dies schon auf uns.
Eine seltsame Kunst ist das...


So "grub" der König mit dem Dremel ins Holz und legte den Beweis frei.
Es war so, wie er vermutet hatte.
Der Draht war tatsächlich einst durch die Beinknochen geschoben worden und in der Scheibe verankert.

Nun wurde es heikel.
Ich hob den Raben vorsichtig (mit Handschuhen angetan und outdoors, versteht sich),
den Schönen samt dem Draht, der da nach unten aus seinen Füßen ragte, aus dem Holz zu ziehen.
Währenddessen schob der König den Draht mit der Zange an...
Linkes Beinlein ein paar mm, rechtes Beinlein...
Vooorsichtig von unten nach oben, dass er von der Baumscheibe ab käme -
meine NERVEN!
Doch es gelang - und der Rabe war mit einem Mal frei.

UFF!

Noch Maß genommen, dort, wo die Drahtdornen ins Buch wollten, vorgebohrt, Holzleim hinein. 
Dies alles natürlich von oben, damit wir die Drähte im neuen Sockel (dem Buch) versenken konnten.
Ja, regelrecht versenken - bis sie wieder unsichtbar waren.

Voilà.
Keiner sieht die Befestigung, nicht wahr?


Mein Literat steht bombenfest... Ja, der König macht keine halben Sachen.


Nun wisst Ihr also auch, wie der Rabe auf das Buch kam.
Und warum er völlig standfest ist.

Ach, der ist so schön!
Ich will noch mehr Natur hier haben, das kommt in einem der nächsten Posts.
Nein, kein weiteres Präparat! Aber etwas ebenso Archaisches...

Insofern muss ich nun noch ein wenig umtriebig werden.
Bis denne also,
ich mach dann mal weiter,
schließlich ruft das Atelier... muss ja auch ein wenig Dukaten eintreiben, jaja

Und so verbleibe ich als Eure Méa mit den tausend Flausen...

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