Montag, Juni 29, 2015

Das Finish - Patinieren bis zum Schluss

Ein Nachtrag nach einem Jahr fröhlichen Grimmelns


Bevor es losgeht mit einem ganz anderen Kapitel in Méas Welt 
(oh, ich sag´s ja, es passiert hier so viel!) 
ist mir nach solch vielen Anfragen und Nachfragen und Überhaupt-Fragen wiederholt angetragen worden, 
doch einmal Kurse vor allem bezüglich des "Grimmelns" 
(= optisches Entgelben/Entgolden von Messing hin zu dunkel dramatisch dräuender Bronce, 
hier klicken) 
anzubieten.

Ihr erinnert Euch vielleicht, Grimmeln hat SO ETWAS Schönes...


AFTER/APRÈS

aus so etwas Gruseligem gemacht!
(Ich habe das untere Foto lieber klein gelassen und dunkel, 
der war in Wirklichkeit noch viel scheußlicher Messing und ohne Patina, 
die dies hätte verschönern können)

BEFORE/DEVANT
 

Und genau hierzu wurden nun gehäuft Kurse angefragt.
Hier jedoch muss und will ich passen. 
Dies noch neben der Ateliersarbeit (mein Metier in Cartapesta), der Öko-Mami, die ich bin, und der Zeit für liebe Besuche von Kunden zu wuppen, 
das würde mir keinerlei Zeit mehr für meine Projekte lassen.
Ohne die aber würde es Méas Welt ja gar nicht mehr geben - 
denn meine Skulpturen, meine Projektlein drumherum und das Schreiben, DAS bin ich.
Und dies hat auch damit zu tun, was ich in den kommenden Jahren noch tun werde.
Mit aller Hingabe.

Aber vielleicht kann ich denen, die es interessiert, noch etwas diesbezüglich schenken, wenn ich hier schon so herumzicke ;).
Mir ist da nämlich etwas aufgefallen, was ich vielleicht deutlicher hätte machen sollen.
Also denn, nü kümmt´s:


Das Finish

Ich bin schlichterdings baff gewesen, wie viele nun bereits die méa-liche "Grimmelmethode" ausprobiert haben.
Unverzagt, unerschrocken die meisten, andere machten sich noch einmal Mut, viele fragten noch einmal nach bei mir, und die Zuschriften und Fotos per mail der so stolzen NACHHERs - ach, was habe ich mich da mit Euch gefreut.
Auch, dass Ihr mich daran so lieb teilhaben gelassen habt 
(ließet ist hier, glaube ich, richtig, klingt aber schnulzig ;))

Doch immer wieder auch sah ich, dass so einige vorher aufhörten, bevor es so richtig gut wurde. 
Daher poste ich es nun noch einmal, quasi als Erinner-Mich.
Gebt nicht auf, bevor das groooße Drama kommt. 
Ich meine immer gerade, einige wollen das gar nicht für sich beanspruchen, als könnten sie eben das nicht. 
Aber es ist gar nix dabei!
Das ist Pipi-Eier-Leicht, wie ein Nachbarskind das vor kurzem so hübsch zusammenfasste.
Also, an alle Verzagten: Traut euch mehr zu! Auch auf Holz!

Denn nein, da seid Ihr eben nicht fertig, ich muss euch enttäuschen, und nein, das kann man nicht mal eben mit Handschühchen und spitzen Fingern machen.
Nein, schweinert Euch ein, schmeißt Euch ran an die Kunst des Fälschens!
Das mache ich zum Teil sogar tatsächlich mit meinen Fingern.
Das hier sollte Euch doch noch gar nicht reichen.


Und ja, das ist schon ganz gut, aber zu grau.
Auf dem Foto hat das nun schon was, im Raum dann aber wirkt das nicht so. 
Ist eher nichtssagend. 
Guckt mal den Mittleren im Vergleich, während die anderen drei bereits ihr dramatisches Finish erhalten haben.


Da war einmal ein älterer Künstler - an einem Strand in Californien (ich habe da meine Schwester besucht). 
Das war vielleicht eine Type! Ein Maler. So mit Strohhut und Bart und einer Energie, damit hätte er einen umhauen können. 
Dieser Mann gab Kurse für Ölmalerei. Den gab´s dann auch im US-Fernsehen. 
Und er hat immer mal wieder was gesagt, was sich mir einbrannte: 
"Add DRAMA to it - do NOT stop! There has to be IMPACT!"
Ja, Drama und Wucht, DAS macht Spaß.

Also, holt Euch den Spaß und verzichtet nicht auf das Finish.
Schafft Kontraste.
Ist doch glatt, wie einen Weihnachtsbaum zu schmücken :)
Guckt mal, und dann sieht das so aus und wirkt im Insgesamt viel deutlicher und besser.
Hier sind nun alle vier patiniert:


Falls Euch das Finish zu dolle geraten ist (nicht vergessen: Fast trockener Pinsel!!!), dann einfach mit gaanz wenig Puder abmildern. Stellenweise, wohlgemerkt, sonst mildert Ihr ja alles wieder ab.

Hier auch:

Gut, aber noch nicht fertig! Viel zu platt.


Sooo mag ich es! So wie auf den unteren Bildern. Schön so ein wenig morbide zu den Röööösilies. 
Müsst Ihr ja nicht so dunkel machen - ich bin halt gerade auf dem heftigeren, wilderen Trip...
Habe mir das Nur-Weiß-Weiß ordentlich übersehen, da fehlte mir etwas...
Schließlich sind meine Stühlchen frühes Biedermeier und vielleicht schon über 200 Jahre alt... Und das soll man auch sehen.


Guckt mal auch hier, ganz rechts unten in der Ecke, die "Hubbelchen", die der Puder machte :)) Ich finde, sowas sind die reinsten Bilder...



Nun denn, das war es für heute, und das habe ich nur für Euch gemacht :))

Macht´s Euch richtig gut, hihi, schmeißt Euch ran,

Eure Méa, die Königin im kleinen Reich mit den Schweinehänden



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Mittwoch, Juni 24, 2015

Die Erlösung einer Badematte

Letztendlich

Letztendlich bin ich nun doch in einen Bastelladen gefahren.
Es reichte mir.
Die Stofffarbe, die ich bestellt hatte, sie kam einfach nicht.
Und somit kam nun die von mir gefertigte Schablone zum Einsatz, die ich,
wie bereits in einem der letzten Posts beschrieben (zur Herstellung derselben, wenn Ihr mögt, dann klickt hier),
nach einem alten Original fertigte.

Ihr erinnert Euch vielleicht?



Erst einmal jedoch machte mir mein Hobbit einen Strich durch die Rechnung, da ihn offenbar die Kombi "Schablone auf Leinen" VÖLLIG anmachte.

Entschuldigt bitte, aber bei Hobbits Geschwindigkeit habe ich leider keine scharfen Bilder machen können...




Ja, der Kleine schmiss sich erst regelrecht darauf, drehte sich wie ein dicker Brummkreisel,
pfotelte, als sei unter der (durchsichtigen! Höm...) Folie eine Maus versteckt
und sprang mich dann sogar letztendlich an, da er hierbei NICHT fotografiert werden wollte.

Nach ein paar Minuten war dann das Gaudium des wildgewordenen Katzentiers vorbei, Läufer samt Schablone sausten mir um die Ohren, der Taschentiger auf seine Birke und beachtete mich nicht mehr die Bohne.

Nun, dann konnte es ja losgehen.
Ich musste mir mit einem Textilstift behelfen, doch der tat seinen Zweck erstaunlich gut. 
Wasserlöslich, waschbar bis 60° C.

Da ich möglichst fresco-artig transparent arbeiten wollte, wie von echtem antiken Stoffgestempele, huschte ich schnell und schlampig über die ausgeschnittenen kleinen Inseln der Folie.
Der Stift machte alles ein wenig zu stark, sonst tupfe ich gerne eher dünner auf,
doch der Marker wäscht sich ja gerade anfangs schnell aus, und dann sieht es eh authentisch aus.

Zudem dringt er in den Stoff, was mir sehr wichtig ist, liegt also nicht etwa obenauf.
Dies tat er auch brav, ohne weiter auszulaufen.

Nach 5 Minuten war ich fertig.


Wichtig ist, dass man es nicht zu gut macht - Brüche in der Farbe, also Auslassungen, sehen viel authentischer aus, als brav und gleichmäßig ausgefüllte Flächen.
Wüsste ich nicht, dass sich ein Teil der Färbung eh herauswäscht, hätte ich übrigens sogar noch weniger ausgefüllt.

So ist meine Badematte nun also bereit zum Einsatz, na endlich.


Bevor ich nun hold ins Bad steige, möchte ich Euch noch ein wenig zeigen, was hier so gedieh...
Zusätzlich wurden nämlich wieder wunderhübsche Kerlchen zum Versand fertig.
Ja, bin iiiimmer fleissig, bin ich.



Und meine klingelnden Blümeleins gedeihen allerorten... Als Contrapart zum Sommer, der da auf sich warten lässt...
Denn ich lasse mir trotz trübem Licht und Kälte nicht meine Hoffnung auf warme Tage nehmen :))

 


 Muss ja auch nicht immer sonnenbeschienen sein, ja, hat auch was Stimmungsvolles...
Aber... so dunkel muss jetzt nicht unbedingt...


Will Sommerrrrr!!!



Und somit werden wir mal ordentlich den Sommer herbeirufen, nüchwahr*??

Let the sun shine in!!
Eure Méa, der königliche Späthippie mit der Badematte



Nachtrag zum letzten Post bezüglich der Badematte aus einem "alten Sack":
Als ich bei Dawanda einmal einen alten Mehlsack kaufte und auf die Überweisung im Betreff "alter Sack" schrieb, kam tatsächlich ein Anruf von der Bank. 
Mit einer meiner Überweisungen sei etwas... nicht... in Ordnung, ich hätte mich sicherlich... geirrt und "dies" sicher nicht in dieses Feld eintragen wollen.
Dem Bankbeamten war das hörbar peinlich ;)
Nun, ich konnte aufklären, dass ich den Empfänger nicht übel betitulieren wollte :)))

*Ja, ich weiß, es wird nicht wahr geschrieben, aber nüchwahr ist einfach unschlagbar :))
Hat die liebe Frau Hummel mir generöööös ausgeliehen ;)

Für alle die, die sich wundern, dass ich ihnen "neu" followere, wo ich doch schon so lange followere,  - ich habe das neu gemacht, damit ich mal mit Bild als Follower drin bin - habe endlich geschnallt, wie´s geht... ;))
Und "geschnallt" ist auch wieder so ein wunderhübsches Wort :)
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Donnerstag, Juni 18, 2015

Badematte royale

Alter Sack auf königlichem Grund und Boden...



Ihr erinnert Euch vielleicht, im vorletzten Post ging es um dies hier...


Die königliche Badematte. Sie ging in Fetzen. 
Nach all den Jahren treuer Dienste und tausenden Wäschen, die so keiner der handelsüblichen neuen Läufer durchgehalten hätte. 
Doch hier halfen auch keine pittoresken Flicken mehr - mürbe das Ganze... Seufz..

Wieso ich mir nicht einfach einen neuen Badevorleger im Laden kaufe?
Ganz einfach.
Erstens: 
Kaufe nicht gerne neu - und das Zeug hält unseren Verschleiß auch nicht aus. 
Nein, da muss altes gutes Leinen her, das in dieser Qualität heute gar nicht mehr zu kaufen ist.
Zweitens: 
Ein Leinenvorrat ist vorhanden, will aufgeräumt und GENUTZT werden. 
Nicht (nur) gehortet.
Drittens: 
Staatskasse leeeer, Töchterchen benötigte dringend neues Stahlross und eine Klassenfahrt.
Viertens: 
Ich fand da eh nur doofe Matten, jawohl, und am schlimmsten sind ja da die der Marke "Wuschelkuschel"... Iiiiiiihhhh, da kuscheln die Bakterien und feiern fröhliche Urstände.

Neee, da bin ich pingelig. 
Natur will ich haben, jawohl! 
Die man richtig schöööön waschen kann, auch mal heiß, wenn´s sein muss, und auf die man mit den Füßen treten kann, ohne einzusinken. 
Wenn das Leinen, das ich benutze, ein/zwei Mal gewaschen ist, ist es ohnehin ebenso schön weich.

Last but not least: 
Wenn ich mir einfach etwas gekauft hätte, 
könnte ich Euch ja schließlich nicht MEINE Art der Lieblings-Läufer zeigen, 
die ich soooo schön finde :) - 
und die so einfach gehen.
Will ja was Schönes teilen - also dann:


Königliche Badvorleger –

mach Dir doch ´nen Mehlsack!

Als erstes Vorab: 
Wenn Ihr schöne Leinensäcke zuhause habt, mit hübschem Original-Aufdruck - 
macht Euch mal gleich Schablonen!!!
Bevor die Schrift nicht mehr zu erkennen ist.
Somit macht Ihr Euch zunehmend unabhängig von Funden - 
und könnt die bewahren, die von Euch gehen.

Leinensäcke mit schönem Aufdruck sind SELTEN und bald sind eh keine mehr da. 
Dann lieber Kissen oder anderes, wenig Beanspruchtes daraus machen, als sie zu schnell zu verschleißen, finde ich.

Ein anderes Problem hier: Die echten alten sind manchmal so "siffig", baaahhhh, neee, das möchte ich dann nicht haben, mein Haupt darauf zu betten oder es im Bad zu haben.



Das Schöne an diesem Kopieren der alten Kerlchen ist, 
falls etwas am Aufdruck des Originals "too much" ist oder Euch eben nicht so optimal gefällt, 
dann könnt Ihr das ja hier nun auch optimieren. 
So richtig schöne alte Aufdrucke, an denen alles stimmt, gibt es ja auch so gut wie gar nicht.
Ein Wort weniger, ein Blättchen am Kranz weiter oben - kein Problem.

Ich nehme für die Stempel-Schablonen gerne weiche Plastik-Hüllen, solche Papiereinsteckfolien-Dinger, weiß nicht, wie die heißen... 
Na, die da eben:

Die harten brechen nämlich gerne.
Ich schneide die hier auf, so habe ich mehr Fläche.

Ihr braucht nun nur noch ein Skalpell-Messerchen und so eine Schneidematte aus... ich glaube, das ist eine Art Linoleum. 
Na, wie dem auch sei, die kostet fast nüscht und man kann sie immer wieder brauchen.
Für alles mögliche, z.B. siehe Buchbearbeitung und auch Stenciltechniken aller Arten.


So habe ich mir also von dem alten Vorbild meiner Wahl eine Schablone gemacht:

Erst malt man mit einem Marker alles nach, nutzt also die Durchpausmöglichkeit der durchsichtigen Folie, 
dann schneidet man es mit dem Skalpellmesserchen mit der Matte unter der Folie aus.

Ist ein bisschen nervig, doch Ihr könnt das ja immer wieder nehmen, vielleicht auch mal für ein Kissen.
Lohnt sich also.




So, nun haben wir die Schablone, 
dann geht es also ans Nähen.
Erst mal zum königlichen Leinenschrank...


Da ist sooo viel drin, uiuiui


Also aufmachen...


Aufgeräumt ist zwar anders... aber guckt mal nicht so genau.


Uuund es herrscht Ordnung im Chaos, sogleich geeignetes Stück gefunden, nun wird zugeschnitten.


Mehlsäcke nähe ich von Hand, das ist authentischer. 
Das bisschen Leinen zusammennähen - geht ja RATZFATZ...

Ich nehme gerne Schussfäden alten Leinens dazu und bin froh, wenn ich die Webkanten lassen kann, dann muss ich innen nix vernähen.

Und so geht er, der alte
Mehlsackstich: 

Erst nur in die eine Seite stechen.

 

Dann ganz normal durchziehen.


Nun in die andere Seite stechen...


... und zwar genau so wie auf dem Bild: Nadel ist über dem Faden, seht Ihr?


Und nun einfach wieder ganz normal in die andere Seite stechen usw...


Das ergibt dann Nähte, die so schön kippen.



Dann (ist ja ein "Sack") brauche ich noch einen Tunnelzug für die Zuziehkordel und ein Loch, wo diese rauskommt.


Habe ich abgeguckt von einem Original und brav gestickt.


Die Kordel (auch aus gezogenen Schussfäden) ist nur so lang, wie man sie hier sieht. 
Mehr muss für die Illusion nicht.


Und so wirkt es auch viel autentischer, vor allem nach ein paar Wäschen, wenn sich alles ein wenig verfranst.
Zudem hat es den großen Vorteil, dass Ihr das Kerlchen auf Links drehen könnt, so wird der Druck, der hier ja noch aufgestencilt wird, nicht so schnell verblassen.

Unten lasse ich es sogar gerne wie einen Sack offen und ein wenig zottelig
(ich fasse die Fransen natürlich, damit es nicht immer weiter ausfranst).


Und wenn dann mal ein Löchlein kommt...,


... dann orientiere ich mich zum Ausbessern gerne an alten Originalen.
Guckt mal, wie oft der alte Kerl hier zum Beispiel geflickt wurde! 
20 Mal!
Ist aus Bordeaux, ein alter Zuckersack...


Hierzu muss man erst diagonal die Ecken einschneiden:


Dann nach innen umbücken und mit einem kleinen Leinenstück hinterlegen.


Dann das inliegende Leinenstückchen festheften. Voilà.



Die Vorleger kann man auf diese Weise für alle Größen herstellen, die man so braucht - 
nix mit NORM-DIKTATUR, no!

Nun haben wir also einen neuen Läufer und Katerchen was Neues zum Spielen (die Kordel oben macht den ziiiiemlich verrückt - ist wohl ein "Mauseschwanz" für ihn).
Und das ist einfach königlich.

Noch aber ist er nicht fertig und hoffein.
Das Stenciln des Sackes, das ihn zum Mühlensack machen wird,
kommt im nächsten Post. 
Geht leider nicht schneller, da die Farbe IMMER noch nicht da ist - 
verschickt sei sie seit einer kleinen Ewigkeit...
Habe bereits sehr ungehalten angemahnt.
Und so muss ich denn holde warten und
mich in Contenance üben.

Aber nun ist zumindest schon alles vorbereitet,
auch die Schablone ist schon fertig...

Also bis bald, 
Eure Méa, die den Postboten stalkt ;)


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